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Das OJR - Online Journal Recht ist vielleicht nicht das erste und vielleicht auch nicht das schönste Angebot rechtlicher Inhalte im Internet. Es bietet aber einige Vorteile, die in dieser Form woanders (noch) nicht zu sehen sind.
Es gilt: Inhalte haben Vorrang. Denn Erfolg hat eine juristische Web-Site auf Dauer nur, wenn sachliche Kompetenz vorhanden ist. Und genau das ist der Vorteil für die Leser: kompetente Vermittlung interessanter Inhalte, statt Selbstdarstellung. Beim OJR wird daher kein Wert auf optische Spielereien und Programmierkünste gelegt. Einfache Gestaltung und (hoffentlich) auch Bedienung sollen klar machen, dass das OJR anders ist, als andere Online-Magazine.
Es richtet sich vor allem an die Internet-Benutzer, die keine Juristen sind. Dennoch werden sicher auch viele Rechtsanwälte hier Inhalte finden, die sie gut gebrauchen können. Jedenfalls kann hier niemand langatmige dogmatische Ausführungen erwarten. Praxisbezug und Verständlichkeit stehen im Vordergrund.
Schließlich wird auf Zitierfähigkeit Wert gelegt. Bei jeder Web-Seite findet sich deren eindeutige und dauerhafte Adresse, genauso wie in einer ganz normalen Zeitschrift. Deshalb sind die Beiträge meist relativ kurz, längere Texte werden in zitierfähige, thematisch abgeschlossene Stücke (Rubriken) aufgeteilt oder mit Randziffern versehen. Man kann sich also durchaus auch in der "realen" Welt auf das OJR "berufen".
Köln, im Januar 2003
Dr. Jürgen Weinknecht
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© Verlag f. e-Publikationen - ISSN 1865-4479